Umfang der Diagnostik

Umfang der Diagnostik bei Lese-Rechtschreibschwächen.

Grundsätzlich führen wir eine auf den Einzelfall abgestimmte Untersuchung durch, die nach differenzial- und förderdiagnostischen Gesichtspunkten zusammengestellt ist. Sie umfasst neben der Einzeluntersuchung des Kindes die anamnestische Befragung der Eltern (bei Bedarf und Erlaubnis durch die Eltern auch die Befragung des zuständigen Lehrers).
Weitere Bestandteile unserer Diagnostik sind:

 

  • Elternanamnese und persönliche Anamnese zur Einschätzung psychosozialer Risiken, zu körperlichen Begleit- oder Grunderkrankungen, zur vorschulischen und schulischen Entwicklung, zum Umgang mit der Lernstörung, zu sonstigen Lern- und Erziehungsproblemen
  • pädagogische Leistungsdiagnostik zum Ausmaß des Leistungsversagens und die qualitative Statusanalyse des gestörten Erwerbs des Lese- und Schreibprozesses;
  • psychologische Funktionsdiagnostik zur Überprüfung schriftsprachrelevanter Teilleistungen, der kognitiven Entwicklung, der Aufmerksamkeit und des Aktivitätsniveaus
  • Persönlichkeitsdiagnostik und Verhaltensbeobachtung z.B. zur Ermittlung von Leistungs- und Schulangst, allgemeiner Angst, depressiven bzw. aggressiven Erlebens- und Verhaltensreaktionen